Erweitertes Spektrum von Zusatzleistungen
- führt zu mehr Sicherheit in der Schwangerschaft -
Nachfolgend möchten wir Ihnen weitere Untersuchungen und Maßnahmen erläutern, die sinnvoll und empfehlenswert sind. Die Kosten hierfür müssten jedoch von Ihnen persönlich getragen werden.
Zusätzlicher Ultraschall in der Schwangerschaft
Kaum eine andere medizinische Methode ist in ihrer Wirkung so gründlich untersucht wie der geburtshilfliche Ultraschall ("evidence based medicine").
Nach Aussage weltweit führender Sonographieexperten besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen einer höheren Anzahl von Ultraschalluntersuchungen und dem positiven Ausgang der Schwangerschaft. Außerdem ist die Sonographie eine beliebte Methode für werdende Eltern, sich vom Wohlbefinden und dem Wachstum des Kindes zu überzeugen ("Baby Fernsehen") und schon vor der Geburt eine intensive Bindung zum Kind aufzubauen.
Diese zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen sind sicher medizinisch sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig.
Wir sind gerne bereit, außerhalb der regulären Schwangerenvorsorge - auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin - diese zusätzlichen sonographischen Untersuchungen durchzuführen.
Toxoplasmose
Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger "Toxoplasma gondii" von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Eine Infektion erfolgt hauptsächlich durch Katzenkontakt (Katzenkot) oder durch den Genuss von rohem Fleisch (Mett oder Tartar, Schinken, Salami) oder nicht durchgebratenem Fleisch sowie ungewaschenem Obst, Gemüse oder Salat.
In Deutschland haben ca. 45-50% der Frauen im gebärfähigen Alter diese Erkrankung unbemerkt durchgemacht und sind daher geschützt. Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft können schwere Missbildungen mit Gehirnschäden und Erblindung beim Ungeborenen entstehen.
Durch eine Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft können wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper (Abwehrstoffe) gegen Toxoplasmose gebildet wurden.
Bei fehlender Immunabwehr sollten weitere Kontrolluntersuchungen folgen.
Diese Leistung ist nicht Bestandteil der routinemäßigen Mutterschaftsvorsorge, so dass Sie die Kosten hierfür selbst tragen müssen.
Erst-Trimester-Screening
Wird zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt.
Aus dem Alter der Schwangeren, der Dicke der Nackenhaut des Fetus (gemessen im Ultraschall) in Kombination mit Blutwerten (PAPP-A und freies beta-HCG), wird die individuelle Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Trisomie 21 / Down-Syndrom errechnet.
Diese Leistung ist nicht Bestandteil der routinemäßigen Mutterschaftsvorsorge, so dass Sie die Kosten hierfür selbst tragen müssen.
Amniozentese
Fruchtwasseruntersuchung zwischen der 15. und 17. Schwangerschaftswoche zum Nachweis oder Ausschluß einer Fehlverteilung der Chromosomen.
CTG (Kardiotokogramm)
Gleichzeitige Registrierung der kindlichen Herztöne und der Wehentätigkeit der Gebärmutter.
Zuckertest
Bluttest zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes, wird nicht von allen Krankenkassen übernommen.